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Startseite | Live on Tour | Weblog von Mike Simon

Das ist Africa (aktualisiert)

Wir sind wieder in der Zivilisation.
In der afrikanischen Zivilisation.
Später dazu mehr.

Tag 1
Von unserm Nachtlager in der Nähe der marokkanischen Grenze
starteten wir gegen 9.00 Uhr.
Es hieß nochmal 150km Straße im Konvoi.
Von da an begann eine wilde Fahrt durch die Wüste.
Für einige Fahrzeuge war die Fahrt zu wild,
so das nach ca. 25km das Nachtlager aufgeschlagen werden musste,
um die Schäden zu beseitigen.
Ein Fiat verlor bereits jetzt seinen Unterfahrschutz,
Bei einem Benz brach die Vorderachse,
ein Polo hatte gleich zwei platte Räder mir eckigen Felgen und
beim Nissan der Techniker hat sich der Auspuff entgültig verabschiedet.



Beim Anheben des Nissans zeigte sich eine weitere Baustelle.
Eines der hinteren Domlager hat es herausgerissen.
Mit einem Schweißgerät und Holgers Hilfe
konnte der Nissan wieder fit gemacht werden.



Auch am Benz wurde geschweißt, für eine richtige Reperatur
reichte das Gas allerdings nicht. Für Ihn führt der Weg
jetzt über die Straße nach Nouakchott.

Probleme bereitete der Radwechsel beim Polo.
Er hatte einfach keine mit.
Es hieß also Felgen richten auf afrikanisch.
Also Vorschlaghammer frei, bis die Felge wieder rund ist.
Die Reifen sind zum Glück ganz geblieben.

Den Alleinfahrern wurden bereits heute Früh
unsere Wüstenführer zugeteilt. Also auch mir.
Schon nach kurzer Fahrstrecke gefielen ihm die
Annehmlichkeiten in meinem Auto.
@Yvonne: Auch der Beduine hat die Fensterhebertaste immer falsch bedient

Jedenfalls fühlte sich der Beduine während der Fahrt auf der Asphaltstraße richtig wohl.
Dies änderte sich im Gelände schlagartig.
Mein Ölwannenschutz
(Nach dem Absenken den Reifendruckes befindet sich dieser ca. 7cm über dem Boden)
war permanent zu hören.
Er hielt jetzt den Haltegriff über der Beifahrertür fest in beiden Händen.
Als dann noch eine größere Bodenwelle kam,
die meinen Golf zum Fliegen brachte und dieser anschließend vollfächig aufsetzte,
hatte er bereits mit seinem Leben abgeschlossen.
Mein Golf und auch der Ford aus dem Erzgebirge überstanden diesen Tag ohne Schäden.





Tag 2
Nach dem Aufstehen ging es direkt los.
Ich nahm meinen Führer am Bord und fuhr allen hinterher.
Meine Aufgabe war heute immer der Letzte zu sein.
Die einen fuhren langsam und die Anderen noch langsamer.
Immer hieß es Letzter bleiben.
Immer hieß es warten.

Drei Mal sandete ich mich mit Hilfe meines Führers ein.
Bei der zweiten Einsandung fing plötzlich meine
Warnleuchte für die Motortemperatur an zu blinken.
Ein Blick in den Motorraum offenbarte das Problem,
die Lüfter für den Kühler laufen nicht.
Erstmal hieß es im Stand immer Heizung volle Bulle an.



Nach meiner zweiten Einsandung
hatte ich keine Lust mehr auf den letzten Platz.

Ich fuhr jetzt im Mittelfeld. Von meiner
dritten Einsandung gibts dann endlich ein Video.

Meine Laune war allerdings am Boden.
Die Lüfter ließen sich auch nicht zum Laufen bringen.
Da sind wohl die Motoren Schrott,
ich habe sie in den letzten Jahren auch nie gebraucht.

Die Trassahara-Teams bauten mich
mit reichlich Rotwein wieder auf.

Mit letzter Kraft erreichte ich mein Zelt.
Es drehte sich!





Tag 3
Früh sieben Uhr kam ich Flauris Weckwunsch nach.
Die Musik war nicht jedermanns Geschmack.
Einer wollte mir einen Arzt holen.

Nach einem kurzen Frühstück ging es direkt los.
Ich wieder mit Führer, jedoch nicht mehr am Ende, sondern mittendrin.
Der Weg führte uns wieder durch Tiefsand
und wieder schlug er mir wieder den falschen Weg vor.
Ich steckte wieder fest. Ich fragte den Führer
warum wir nicht den anderen Weg genommen haben,
den auch alle anderen Fahrzeuge nehmen.
Aber er war immer noch der Meinung, dass unser Weg der Bessere war.
Ich habe ihm daraufhin laut und deutlich mitgeteilt,
dass er sich eine andere Mitfahrgelegenheit suchen muss
oder von mir aus auch in der Wüste bleiben kann.
Torsten von den Orgs hat ihn dann erstmal mitgenommen.
Wo er dann untergekommen ist, weiß ich nicht.

Einsandungen gab es bei mir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr.
Stand meiner Einsandungen:
Mit Führer: 5
Ohne Führer: 0

Mein Ölwannenschutz hat sich zwischenzeitlich
den Konturen meines Motors angepasst.
Wie lange das noch gut geht, weiß ich nicht.
2mm-Blech ist definitiv zu dünn
und mein Golf ist nicht wirklich ein Auto für die Wüste.

Da die Fahrt heute insgesamt flüssiger verlief,
hatte ich keine weiteren Temperaturprobleme.

So eine Klimaanlage ist in der Wüste echt was Feines.

Die Flut war heute vor uns am Strand.
Wir müssen hier am Strand in der Nähe eines Dorfes übernachten.

Nach drei Tagen Wüste ist so ein Bad im Atlantik
genau das Richtige.
Durch die Nähe zum Dorf werden wir jetzt permanet von Kindern belagert,
sie verlangen Geschenke. Ich habe keine mehr.

Wenig später ergab sich die Gelegenheit zum Handeln.
Unser Abendbrot schwam nämlich noch im Meer.
Mit meinem wiedermal perfektem ausländisch und
einer technischen Zeichnung von Christian
brachten wir einem Mauren bei, dass wir Fisch brauchen.



10 Minuten später brachte er Fisch.
Er bekam hierfür 4 T-Shirts und ein paar Schreibblöcke.
Für beide Seiten ein gutes Geschäft.

Mit den Teams von Transsahara beseitigten wir
meine alten Rotweinbestände von 2009 und 2011.

Heute schaffte ich den Weg in mein Zelt
wieder problemlos.



Tag 4
Heute hieß es zeitig aufstehen, um sieben, wie immer.
Um acht sollte Ebbe und der Strand befahrbar sein.
Um Neun,
für afrikanische Verhältnisse also überpünktlich,
ging es los.
Alle über die Düne an den Strand. Meine erste Einsandung für heute.
Die Fahrt am Strand war grandios.





Fotografieren war für mich leider nur eingeschänkt möglich,
ich hatte noch die Pfütze in Marokko im Hinterkopf.
Nach ca. 40km hieß es wieder runter vom Strand.
Hierbei folgte meine zweite Einsandung für heute.
Nachdem alle den Strand verlassen hatten, sollte unser Weg zur Straße führen.
Doch der geplante Weg war diesesmal von einer Düne besetzt.
Wir mussten also nochmal ins Gelände.
Meine dritte Einsandung für heute folgte.
Aber auch Team Erzgebirge hat jetzt zwei Striche auf der Einsandeliste.
Sie sind immerhin 3 Tage lang ohne Einsandung durchgekommen.
Der Weg zur Straße war echt übel, Waschbrett vom Feinsten.



Auf unseren restlichen zwei Etappen soll hiervon noch viel mehr kommen.
Da wird es noch einige Schäden geben, ich hoffe wir bleiben verschont.

Nach weiteren 100km erreichten wir unseren Campingplatz in Nouakchott.
Wieder direkt am Meer.
Wir haben ein Beduinenzelt ca. 100m vom Wasser entfernt gebucht,



mit Meerblick versteht sich.

Von den Orgs wurde Vollverpflegung bestellt,
es ist wie Urlaub hier, wir brauchen uns um nichts kümmern.
Die sanitären Anlagen sind sehr einfach,
aber im Vergleich zu Daklha sehr gepflegt.
Aus der Düsche kommt lauwarmes Wasser und
es gibt ein WC mit funktionierender Spülung.

Nach dem Abendessen,
es gab Hähnchenschenkel,
waren wir noch beim Sachsenteam eingeladen.
Es gab frischen O-Saft mit einigen Tropfen Alkohol,
Vitamine und Desinfektion in Einem.
Wir wollen ja alle gesund bleiben!

Bei tollem Sternenhimmel und rauschendem Meer
schliefen wir friedlich ein.


Ruhetag

Heute hieß es Ausschlafen, bis um sieben, wie immer.
Das Frühstück war schon angerichtet.
Einfach hingehen, frisches Baguette nehmen, Marmelade drauf, Kaffee dazu, fertig.
In der einen Hand das Baguette, in der anderen Hand den Kaffee
stand ich jetzt, kurz nach Sonnenaufgang, am Meer
und sah den Fischerbooten beim hinausfahren aufs Meer zu.





Ich kenne Menschen, die würden das Urlaub nennen,
aber für uns ist es harte Arbeit.

Nach dem Frühstück fuhren wir in die Stadt,
meine Tankanzeige signalisierte wieder Dieselmangel.

Nach dem Tanken fanden wir widererwarten doch den Fischmarkt.



Ich habe Bilder gemacht.
Und sollte wiedereinmal jemand vom Veterinäramt
oder von der Berufsgenossenschaft bei mir im Geschäft nach Mängeln suchen,
werde ich diese Bilder zeigen.
An dieser Stelle tue ich es jedenfalls nicht.



Anschließend ging es in die Innenstadt.
Hierbei hieß es, alles jemals in der Fahrschule gelernte schnell zu vergessen.
Vorfahrt hat, wer am lautesten hupt und am meisten drängelt.
Ich kann Beides mittlerweile richtig gut.
Nur einmal musste ich meine Bremsen testen,
aber auch hier gewann ich, denn der Andere bremste noch stärker,
die Vorfahrt gehörte mir (Anm.: Ich war im Kreisel).

Wir hatten gerade geparkt,
da fand uns auch schon unser Stadtführer.
(Seinen Namen habe ich leider vergessen, aber ich habe seine E-Mail-Adresse)

Der Stadtführer wollte uns die Stadt, oder besser sein Vietel, zeigen.
Als erstes ging es in ein Kaffee,
Kaffee schlürfen mit kostenlosem Wifi,
Meine Berichte der Vortage konnte ich so online stellen.

Telefonkarten hat er uns auch sofort besorgt.
Bei Christian hat das Internet nicht richtig funktioniert,
auch hierum kümmerte er sich mit Hilfe seiner Freunde sofort.

Wir wollten jetzt Früchte kaufen.
Er führte uns durch ein paar Gassen zu einen Obststand,
Er wußte genau was wir wollten.
Voll bepackt mit Früchten gingen wir zurück zu unseren Autos.



Wir machten dort noch Fotos mit ihm und seinem Helfer.
Und da ich wußte, dass er diese Dienstleistung nicht für umsonst erbringt,
leitete ich anschließend direkt die Preisverhandlungen ein.

Er hat eine große Familie und die braucht viel zu esssen.
Auf seinen Preis konnte ich nicht eingehen, aber
ich habe ihn für afrikanische Verhältnisse füstlich entlohnt,
er wird wohl die nächsten Tage Urlaub machen.
Er war gleich zu frieden und wir hatten heute wieder ein tolles Erlebnis.

Wieder auf dem Campingplatz angekommen
gab es auch schon Mittagessen, es war halb drei.
Nach dem Schreiben des Berichtes ging es ab ins Meer.
Danach Abendessen.


Ach ja, noch einmal zu Afrika.

Wir haben unseren Stadtführer gefragt, warum hier alle Menschen auf der Straße laufen und die Autos auf dem Fussweg fahren.

Seine Antwort:

This is africa, africa is very crazy!

Und Besser läßt sich das Ganze nicht beschreiben.

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